Unterbringungskapazitäten für besondere Bedarfsgruppen in den Jahren 2015/2016, Hortneubau für die 68. Grundschule, Verkehrsbaumaßnahme Gostritzer Straße

Fast fünf Stunden dauerte die erste Sitzung des neuen Prohliser Ortsbeirates am gestrigen Abend. Neben Formalia wie der Verpflichtung und der Vortellung der Ortsbeiräte standen, bedingt durch die lange Pause nach der Kommunalwahl, einige wichtige Themen auf der Agenda.

Gleich zu Beginn wurde, auch im Interesse der mehr als zahlreich anwesenden Öffentlichkeit, die erst vor wenigen Tagen zugestellte Verwaltungsvorlage zur "Schaffung von zusätzlichen Unterkünften für besondere Bedarfsgruppen" behandelt. Sehr emotional und leider auch sehr subjektiv brachten sich die anwesenden Bürger in die Diskussion ein. Doch mit Aussagen wie "Klar müssen wir die Asylbewerber irgendwo unterbringen, aber doch bitte nicht neben meinem Haus!" ist niemandem geholfen. Mit großer Mehrheit stimmte nach mehr als zwei Stunden Diskussion zu dieser Vorlage der Ortsbeirat letztlich dem Antrag zu.

Zustimmung fand auch die geänderte Fassung des B-Planes für ein weiteres Teilstück des ehemaligen Kasernengeländes in Dresden-Nickern.

Die nicht ausreichende Zahl an Hortplätzen in der 68. GS am Heiligen Born wurde in den vergangenen Monaten immer wieder auch öffentlich in den Medien geführt. Im Eiltempo hat die Verwaltung nun eine Vorlage erarbeitet, die den Neubau eines Hortgebäudes als Anbau vorsieht. Die Ortsbeiräte stimmten einstimmig für diese Vorlage, die einen Nutzungsbeginn im Frühjahr 2018 vorsieht.

Zum wiederholten Male lag den Ortsbeiräten ein Sanierungskonzept für die Gostritzer Straße vor. Die Straße ist in ihrem derzeitigen Zustand unerträglich, für eine schnelle Sanierung hatten wir uns auch im Kommunalwahlprogramm für den Wahlkreis 10 stark gemacht. Mit einigen kleinen Änderungen wurde der Vrolage einstimmig zugestimmt. Bleibt nun zu hoffen, dass im Haushalt auch die notwendigen finanziellen Mittel eingestellt werden.

Ein weiteres Thema, welches uns im Kommunalwahlkampf von Bürgern angetragen wurde, ist der fehlende Fußweg auf einem Teilstück der Goppelner Straße bis zur Stadtgrenze. Auch hier große Einigkeit bei den Ortsbeiräten und Zustimmung in leicht veränderter Fassung.

Mario Schmidt
Ortsbeirat